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Ernährung

Meine Schweinchen bekommen täglich frisches Heu, Wasser, Obst, Gemüse und eine Trockenfuttermischung.

Meine Trockenfuttermischung besteht aus

2/3 Versele Laga Cavia Duo und 1/3 Versele Laga Prestige Cuni Nature.

Meinen Tieren füttere ich davon tägl. ca. 10 – 20g!

Da Meerschweinchen äußerst empfindlich auf Fehler bei der Fütterung reagieren, spielt die artgerechte Ernährung bei der Haltung und der Vermeidung von Krankheiten eine wichtige Rolle.
Im Folgenden werden die Grundlagen des Stoffwechsels, der Verdauung, der Futtermittelkunde und der Fütterung für Meerschweinchen dargelegt.

Eine gute Futterliste finden Sie auch auf der Seite von Claudia [Klick]

Stoffwechsel

Die Nahrung erfüllt mehrere Funktionen. Sie liefert zum einen die notwendigen Bestandteile, um den Tierkörper aufzubauen und zu erhalten, zum anderen stellt sie die Energie für alle Körperfunktionen zur Verfügung. Um aus der Nahrung die hierfür notwendigen Stoffe zu erhalten, muss sie vom Organismus des Tieres aufgeschlossen werden ( Verdauung ).
Anschliessend werden die verwertbaren Bestandteile aufgenommen ( Resorption ) und für die Energiegewinnung oder den Aufbau körpereigener Substanz genutzt. Nichtverwertbare Nahrungsbestandteile werden dagegen ausgeschieden. Die Gesamtheit dieser Vorgänge wird als Stoffwechsel bezeichnet.

Man unterscheidet vereinfachend den Energie- und den Baustoffwechsel. Unter dem Energiestoffwechsel ist die Freisetzung und Nutzung der in der Nahrung bzw. den Nährstoffen enthaltenen Energie zu verstehen, die zur Aufrechterhaltung der verschiedenen Lebensvorgängen ( z.B. Atmung, Herztätigkeit), der Körpertemperatur, für die Bewegung und besondere Leistungen ( u.a. Wachstum, Säugen) notwendig ist.
Für die Energiegewinnung werden in erster Linie Kohlenhydrate und Fette, in geringerem Umfang auch Eiweiße, herangezogen.

Der Baustoffwechsel dient dem Aufbau körpereigener Substanz wie Muskeln, Knochen, Haaren und somit dem Wachstum und der Fortpflanzung. Der Teil des Baustoffwechsels, der nicht zum Wachstum führt, sondern dem Ersatz und dem Umbau vorhandener Körpersubstanz dient, wird dagegen als Erhaltungsstoffwechsel bezeichnet. Beim Aufbau und Erhalt der Körpermasse spielen Eiweiße (Proteine) eine herausragende Rolle. Daher sind alle Säugetiere auf die ständige Zufuhr von Eiweiß mit dem Futter angewiesen. Meerschweinchen benötigen 14-18% Rohprotein in der Gesamtration. Ausserdem dient zudem die Aufnahme des proteinreichen Binddarmkots der Bedarfdeckung.

Der tierische Organismus ist auf die Zufuhr von über 50 verschiedenen Nahrungsbestandteilen angewiesen, die zudem noch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen. Im Wesentlichen lassen sich folgende Grundnahrungsstoffe unterscheiden:

1. Wasser ist Lösungs- und Transportmittel für alle Stoffwechselvorgänge. Selbst ein kurzfristiger Mangel an Wasser wirkt daher schnell tödlich.

2. Nährstoffe ( Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette) sind die Energie-und Bausteinlieferanten des Körpers. Säugetiere brauchen die Nährstoffe im Wesentlichen für die Energiegewinnung, den Baustoffwechsel ( Produktion von Körpersubstanz, Enzymen u.a.), den Erhaltungsstoffwechsel und zur Produktion von Wärme.

3. Vitamine sind essenzielle Wirkstoffe in der Nahrung, die der Körper nicht selbst synthetisieren kann und daher mit der Nahrung aufnehmen muss. Sie steuern wichtige Funktionen des Organismus.

4. Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Stoffe, die am Aufbau des Sklettes sowie in einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

5. Unverdauliche Bestandteile (Rohfaser u.a.) der Nahrung sind für eine normale Funktion des Verdauungstraktes unentbehrlich. Sie fördern z.B. die Peristaltik des Darmes. Tiere können sie ohne Hilfe von Microorganismen nicht verwerten.

Hier nun alle Bestandteile nochmal einzeln verdeutlicht:

Wasser
Ein Leben ohne Wasser ist nicht möglich. Wasser wird als Lösungsmittel, Transportmittel und zur Regulation des Zelldruckes und der Körpertemperatur benötigt. So laufen beispielsweise sämtliche chemischen Vorgänge im Organismus in wässriger Lösung ab. Bei der Verdunstung des Wassers über die Atmung oder den Schweiß wird überschüssige Wärme abgegeben.
Verliert der Körper ein Zehntel seines Wassergehaltes, bedeutet das den sicheren Tod. Meerschweinchen verlieren täglich durch die Atmung sowie durch den Kot und Urin Wasser. Dieser Verlust wird nicht nur durch Trinken, sondern auch durch die in der Nahrung enthaltene Flüssigkeit ausgeglichen. So enthält z.B. Grünfutter 75-85%, Trockenfutter 10-15% und sogar Heu noch 5-10% Feuchtigkeit.

Nährstoffe
Eiweiße oder Proteine sind wichtige Struktur- und Funktionsmoleküle aller Organismen. Ihre wichtigsten Aufgaben erfüllen sie u.a. im Stoffwechsel als Enzyme. Sie haben aber auch Schutz- und Stützfunktionen in Knochen, Haut und Haaren, sind Hauptbestandteil der Musklatur und überlebenswichtig als Abwehrstoffe im Imunsystem.
Proteinmangel oder eine unausgewogene Aminosäurezusammensetzung der Nahrung kann u.a. zu Wachstumsverzögerungen oder Stoffwechselstörungen führen. Eine Überversorgung mit Eiweißen kann sich jedoch ebenfalls negativ auf den Organismus auswirken.

Kohlenhydrate
dienen in tierischen Zellen und Organismen als Energiequelle und Reservestoff. Sie setzen sich sich aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff zusammen. Pflanzen sind die Hauptproduzenten der Kohlenhydrate.
Cellulose ist der Hauptbestandteil von Pflanzenzellwänden. Allerdings kann die Cellulose von Tieren nicht direkt verdaut werden. Diese an sich nicht verdaulichen Nahrungsbestandteile werden als Rohfaser bezeichnet. Unsere Meerschweinchen sind in der Lage im Dickdarm die Rohfaser teilweise aufzuschliessen. Das Futter sollte 15-18% Rohfaser enthalten Faserquelle Nummer 1 für unsere Meerschweinchen ist das Heu!

Fette
spielen als Körperbausteine, Energielieferanten, Speicher- und Reservestoffe eine bedeutende Rolle. Neben dieser Funktion dienen sie auch der Wärmeisolierung und als mechanischer Schutz empfindlicher Organe.
Fette sind auch Träger der fettlöslichen Vitamine. Fette werden unter Lufteinwirkung schnell ranzig. Daher müssen fetthaltige Futtermittel sehr sorgsam gelagert werden. Der tierische Organismus ist auf die Zufuhr von über 50 verschiedenen Nahrungsbestandteilen angewiesen, die zudem noch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen. Im Wesentlichen lassen sich folgende Grundnahrungsstoffe unterscheiden:

1. Wasser ist Lösungs- und Transportmittel für alle Stoffwechselvorgänge. Selbst ein kurzfristiger Mangel an Wasser wirkt daher schnell tödlich.

2. Nährstoffe ( Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette) sind die Energie-und Bausteinlieferanten des Körpers. Säugetiere brauchen die Nährstoffe im Wesentlichen für die Energiegewinnung, den Baustoffwechsel ( Produktion von Körpersubstanz, Enzymen u.a.), den Erhaltungsstoffwechsel und zur Produktion von Wärme.

3. Vitamine sind essenzielle Wirkstoffe in der Nahrung, die der Körper nicht selbst synthetisieren kann und daher mit der Nahrung aufnehmen muss. Sie steuern wichtige Funktionen des Organismus.

4. Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Stoffe, die am Aufbau des Sklettes sowie in einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

5. Unverdauliche Bestandteile (Rohfaser u.a.) der Nahrung sind für eine normale Funktion des Verdauungstraktes unentbehrlich. Sie fördern z.B. die Peristaltik des Darmes. Tiere können sie ohne Hilfe von Microorganismen nicht verwerten.

Hier nun alle Bestandteile noch mal einzeln verdeutlicht:

Wasser
Ein Leben ohne Wasser ist nicht möglich. Wasser wird als Lösungsmittel, Transportmittel und zur Regulation des Zelldruckes und der Körpertemperatur benötigt. So laufen beispielsweise sämtliche chemischen Vorgänge im Organismus in wässriger Lösung ab. Bei der Verdunstung des Wassers über die Atmung oder den Schweiß wird überschüssige Wärme abgegeben.
Verliert der Körper ein Zehntel seines Wassergehaltes, bedeutet das den sicheren Tod. Meerschweinchen verlieren täglich durch die Atmung sowie durch den Kot und Urin Wasser. Dieser Verlust wird nicht nur durch Trinken, sondern auch durch die in der Nahrung enthaltene Flüssigkeit ausgeglichen. So enthält z.B. Grünfutter 75-85%, Trockenfutter 10-15% und sogar Heu noch 5-10% Feuchtigkeit.

Nährstoffe
Eiweiße oder Proteine sind wichtige Struktur- und Funktionsmoleküle aller Organismen. Ihre wichtigsten Aufgaben erfüllen sie u.a. im Stoffwechsel als Enzyme. Sie haben aber auch Schutz- und Stützfunktionen in Knochen, Haut und Haaren, sind Hauptbestandteil der Musklatur und überlebenswichtig als Abwehrstoffe im Imunsystem.
Proteinmangel oder eine unausgewogene Aminosäurezusammensetzung der Nahrung kann u.a. zu Wachstumsverzögerungen oder Stoffwechselstörungen führen. Eine Überversorgung mit Eiweißen kann sich jedoch ebenfalls negativ auf den Organismus auswirken.

Kohlenhydrate
dienen in tierischen Zellen und Organismen als Energiequelle und Reservestoff. Sie setzen sich sich aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff zusammen. Pflanzen sind die Hauptproduzenten der Kohlenhydrate.
Cellulose ist der Hauptbestandteil von Pflanzenzellwänden. Allerdings kann die Cellulose von Tieren nicht direkt verdaut werden. Diese an sich nicht verdaulichen Nahrungsbestandteile werden als Rohfaser bezeichnet. Unsere Meerschweinchen sind in der Lage im Dickdarm die Rohfaser teilweise aufzuschliessen. Das Futter sollte 15-18% Rohfaser enthalten Faserquelle Nummer 1 für unsere Meerschweinchen ist das Heu!

Fette
spielen als Körperbausteine, Energielieferanten, Speicher- und Reservestoffe eine bedeutende Rolle. Neben dieser Funktion dienen sie auch der Wärmeisolierung und als mechanischer Schutz empfindlicher Organe.
Fette sind auch Träger der fettlöslichen Vitamine. Fette werden unter Lufteinwirkung schnell ranzig.
Daher müssen fetthaltige Futtermittel sehr sorgsam gelagert werden.

Vitamine sind organische Verbindungen, die unsere Meerschweinchen bis auf Ausnahmen selbst synthetisieren kann. . Nach ihrer Löslichkeit unterscheidet man die fettlöslichen Vitamine (A,D,E und K) und die wasserlöslichen Vitamine (B1,B2,B6,B12 und C; Nicotinsäure, Pantothensäure, Biotin, Folsäure und Cholin).
Während der Organismus fettlösliche Vitamine speichern kann, müssen wasserlösliche Vitamine kontinuierlich und in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden.

Vitamine sind nur in äußerst kleinen Mengen erforderlich, aber dennoch für den normalen Ablauf des Stoffwechsels unbedingt notwendig. Jedes Vitamin hat im Organismus eine bestimmte Funktion, die von keinem anderen Stoff in gleicher Weise ausgeführt werden kann.
Das Fehlen eines Vitamins hat daher typische Ausfallserscheinungen, so genannte Avitaminosen, zur Folge.
So führt ein Mangel an Vitamn D, besonders während des Wachstums, zu Störungen der Knochenstruktur (Rachitis).
Aber auch eine zu hohe ständige Vitaminzufuhr, insbesondere bei den fettlöslichen Vitaminen kann zu typischen Krankheitsbildern, den Hypervitaminosen , führen.

Vorkommen und Bedeutung von Vitaminen

Fettlösliche Vitamine

Vitamin A kommt nur in tierischen Futtermitteln (Leber, Levertran, Ei-Dotter) vor. In allen grünen Pflanzenteilen und vielen Früchten finden sich jedoch Vorstufen des Vitamin A, die sogenannten Karotinoide ( Provitamin A, ß-Karotin). Aus ihnen kann der tierische Organismus Vitamin A synthetisieren. Überschüssiges Vitamin A wird in der Leber und bei weiblichen Tieren vor allem im Fettgewebe gespeichert.
Vitamin A ist eines der wichtigsten Vitamine und notwendig zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Haut und der Schleimhäute des Geschlechts-, Atmungs- und Verdauungstraktes.
Charakteristisch für Vitamin-A-Mangel sind z.B Bindehautentzündungen. Überhöte Dosen können Leberschäden hervorrufen.
Vitamin A und seine Vorstufen sind sehr empfindlich gegenüber UV-Licht und Sauerstoff; daher nimmt ihr Gehalt bei unsachgemäßer Lagerung der Futtermittel schnell ab.

Vitamin D wird vom Meerschweinchen in Vorstufen aufgenommen und unter Einwirkung von V-Licht (direktes Sonnenlicht) in die funktionelle Form überführt, daher ist sein Status als echtes Vitamin heute umstritten. Vitamin D kommt in der NAtur in höchster Konzentration im Lebertran vor, die Vorstufen finden sich in Samen und Pflanzen.
Vitamin D bewirkt insbesondere die Einlagerung von Mineralien in den Knochen und fördert die Aufnahme von Kalzium und Phosphor aus dem Darm. Kalzium und Phosphor werden im Darm nur dann optimal resorbiert, wenn das Verhältnis 2:1 in der pflanzlichen Nahrung vorliegen. Fehlt das Vitamin, so können die Tiere an Rachitis erkranken. Eine Überversorgung führt u.a. zu Auslösung von Mineralien aus den Knochen, was schnell zu Harnsteinbildung führt. Eine ausgewogene Versorgung der Tiere mit Vitamin-D-Vorstufen gelingt über ein abwechslungsreiches Angebot von Frischfutter.

Vitamin E wird oft als Fruchtbarkeitsvitamin bezeichnet, da ein Mangel u.a. zu einem Nachlassen der Fortpflanzungsfähigkeit der beiden Geschlechtern führen kann. Ein Mangel führt jedoch auch zu Schäden im zentralen Nervensystem. Eine weitere wichtige Funktion dieses Vitamins liegt in seiner Wirkung als Antioxidans, d.h. es verhindert z.B. die Zerstörung ungesättigter Fettsäuren durch Sauerstoff. Zudem spielt es eine wichtige Rolle bei der MUskeltätigkeit.
Reich an Vitamin E sind alle grünen Pflanzenteile, Leinsamen und v.a. Getreidekerne.

Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Gerinnung des Blutes. Hauptproduzenten von Vitamin K sind Darmbakterien. Bei einer Störung der Darmflora, z.B. durch Gabe von Antibiotika oder durch Störungen der Galleproduktion, kann es zu einer Unterversorgung und damit zur Störung der Blutgerinnung kommen. Meerschweinchen sind in der Lage Vitamin K durch die Aufnahme des Blinddarmkotes für den Organismus verwertbar zu machen.

Wasserlösliche Vitamine

Vitamin B1 ist wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel, die Funktionsfähigkeit des Magen-Darm-Traktes und des Nervensystems. Ein Mangel kann u.a. zu krankhaften Veränderungen des Nervengewebes führenVitamin B1 ist in der Keimanlage von Getreidekörnern, in Hefen, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten und wird von den Darmbakterien in grösseren Mengen produziert.

Vitamin B2 Der Vitamin B2-Komplex spielt eine wichtige Rolle bei der Verdauung, Blutbildung, Wachstum und Immunabwehr. Hauptquelle sind die Darmbakterien. reich an Vitamin B2 sind alle tierischen Produkte, Weizenkeime, Grünfutter und Hefe.

Vitamin B6 ist an der Eiweißverdauung und der Blutbildung beteiligt. Ein Mangel kann zu Wachstumstörungen, Leberverfettung und Hautentzündungen führen. Reichhaltige Vitamin B6 - Quellen sind Hefe, Getreide und dessen Keime sowie jede Art von Grünfutter. Ausserdem wird es von den Darmbakterien produziert.

Vitamin B12 spielt eine zentrale Rolle im Eiweiß- und Fettstoffwechsel, der Blutbildung und dem Nucleinstoffwechsel (Erbgut). Ein Mangel kann u.a. zu Blutarmut führen. Es wird ebenfalls hauptsächlich durch Microorganismen im Darm synthetisiert. Es ist nicht in grünen Pflanzen enthalten, aber in allen tierischen Produkten.
Vitamin B5 / Pantothensäure ist u.a. wichtig für die Entwicklung von Haut und Haaren. Es ist in den meisten Futtermitteln ausreichend enthalten. Hohe Werte weisen u.a. Hefe, Kleie und Hülsenfrüchte auf.
Vitamin B3/ Niacinamid, Nikotinsäure ist ein wichtiger Bestandteil von Enzymen, die am Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Mineralstoffwechsel beteiligt sind. Tiere können dieses Vitamin aus der Aminosäure Tryptophan synthetisieren, daher tritt ein Mangel in der Regel nur bei Tryptophan-Unterversorgung auf. Niacinamid selbst ist vorhanden in Hefe und Getreide, mit Ausnahme von Mais und Roggen.

Folsäure spielt bei der Blutbildung und dem Wachstum eine wichtige Rolle. Darmbakterien tragen maßgeblich zur Versorgung bei. Folsäure kommt in grünen Blättern, Gras und Hefe vor.

Vitamin H/Biotin ist am Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Besonders ist es in Getreide und Hefe vorhanden. Ein grosser Teil des Bedarfes wird durch Darmbakterien synthetisiert.

Vitamin C/ Ascorbinsäure kann von Meerschweinchen selbst nicht synthetisiert werden. Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans. Es schützt Schleimhäute und hat eine Immununterstützende Wirkung. Bekannte Mangelerscheinungen ist der Zahnausfall (Skorbut).
Ergiebige Quellen für Vitamin C sind Obst und Grünfutter, allerdings ist es äußerst empfindlich gegenüber Luft und auch Lichtkontakt, so dass sein gehalt bei der Lagerung stark abnimmt. Entgegen früheren Behauptungen kann eine dauerhaft erhöhte Zufuhr von Vitamin C gesundheitsschädlich sein. Werden Meerschweinchen unzureichend mit Vitamin C versorgt, treten bereits nach 2-3 Wochen Mangelerscheinungen auf.

Mineralstoffe sind anorganische Stoffe, die in einem Mengenantei von über 50mg/kg Körpermasse vorkommen.
Kalzium (Ca), Magnesium (Mg) und Phosphor(P) sind wesentlich für die Zahn- und Knochenbildung sowie den Knochenstoffwechsel.
Kalzium hat weiterhin wichtige Funktionen bei der Muskel- und Herztätigkeit sowie der Blutgerinnung. Phosphor ist Bestandteil vieler organischer Verbindungen und spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel. Kalzium- und Phosphorstoffwechsel sind eng miteinander verbunden.

Das ideale Ca : P - Verhältnis ist bei Meerschweinchen ca 1,5-2,0 : 1.
Für die Aufnahme von Kalzium und den Knochenstoffwechsel spielt das Vitamin D eine übergeordnete Rolle. Da bei Meerschweinchen die Zähne lebenslang wachsen, wirkt sich ein Mineralstoffmangel schnell auf das Aussehen, die Struktur und Härte der Zähne aus.

Weitere wichtige Mineralstoffe sind: Natrium (Na), Kalium (K), Chlor ( Cl) und Schwefel (S).
Da die überschüssigen Mineralien größtenteils über die Nieren ausgeschieden werden, kann eine Überversorgung mit Kalzium oder ein gestörtes Kalzium/Phosphor- Verhältnis zu Kalkablagerungen in Niere und Harnblase führen und Harngries oder Blasensteine verursachen.
Damit ist besonders dann zu rechnen, wenn dem Organismus über einen längeren Zeitraum zu wenig Wasser zur Aufnahme zur Verfügung steht.

Spurenelemente sind dagegen anorganische Stoffe, die in Konzentrationen unter 50mg/kg Körpermasse im Organismus vorkommen. Sie sind Bestandteile vieler Enzyme, Farbstoffe usw.
Wichtige Spurenelemente sind Mangan (Mn), Zink (Zn), Eisen (Fe), Kupfer ( Cu ), Molybdän (Mo), Selen (Se), Jod (J), Kobalt (Ko) und Chrom /Cr)

Die "Rohfaser" ist ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der Nahrung, den man nur in Pflanzen findet. Sie setzt sich aus den Kohlenhydraten Cellulose und Hemicellulose sowie Lignin ( Holzstoff) zusammen und ist der Hauptbestandteil von Pflanzenzellwänden. Die Zusammensetzung der Rohfaser verändert sich mit dem Alter der Pflanze, da zunehmend das unverdauliche Lignin eingelagert wird ( Verholzen).

Der nicht verdauliche (verholzte) Anteil dient als Ballaststoff, lockert den Nahrungsbrei auf, unterstützt seine Weiterbewegung durch den Darm und regt die Verdauungsdrüsen an.
Für die Aufspaltung des verdaulichen Anteils der Rohfaser fehlt den Wirbeltieren das notwendige Enzym Cellulase. Nur Säugetiere mit entsprechenden " Gärkammern" (also unsere meerschweinchen)können mit Hilfe der dort angesiedelten Darmbakterien und Protozoen Teile der Rohfaser effektiv verwerten.
Einen hohen Rohfaseranteil besitzen alle älteren Pflanzenteile, wie beispielsweise Samenhüllen, Gras, Heu, Blätter und Rinde.

Die Mischung machts

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